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| Artists | Cello Bajan | ||
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Mathias Mayr
Andrij Shamigov Roman Setschko Aleksandr Orlov Michail Nazartschuk Adam Mazurek Alexander Shamigov Ruslan Slinko Aleksandr Vasic Marina Vikhor (Violino) Gannadiy Musiyenko (Fisarmonika) |
Mathis Mayr (geb. 1972) studierte Cello bei Helmar Stiehler,München und Uzi Wiesel,Sydney ind lebt in München. Durch seine aussergewöhnliche Offenheit für Musik jeden Genres über alle ipochen hinweg spannt sich für sein Repertoire ein ungewöhnlich weiter Bogen, der von üarockmusik bis hin zu jungen zeitgenössischen Komponisten reicht. Sein Spiel fasziniert durc Toße Leidenschaft und absolute Hingabe, ob er nun große Meister der Klassik interpretiert oder twa mit Vertretern der Neuen-Musik-Avantgarde experimentiert.
Andrij Shamigov (geb. 1974) begann sein Bajan-Studium an der Nationalen Musikakademie n Kiev bei Pawel Fenjuk und setzte es später in Kassel bzw. München fort. Mit dem lußerordentliehen Klangreichtum und den vielfältigen Registerfarben des Bajans, erreicht er für ins neue ungewohnte Klangerlebnisse. Meisterhaft ist ihm (wie auf einer eigenen CD zu hören) »eispielsweise die Transkription von Klavierwerken Bachs oder Scarlattis gelungen. Begonnen hat die Geschichte der Entstehung dieser CD sozusagen mitten auf der Straße, vlathis M. und Alexander Shamigov begegneten sich zum ersten Mal im Diana-Tempel im Münchner Hof garten. Bald daraufspielten sie gemeinsam eine Klezmer-CD ein und Mathis lernte Shamigovs Sohn Andrij kennen.
Zu Beginn zeigt Bachs Sonate in D-Dur für Viola da gamba und Cembalo aus seiner Leipziger Zeit, wie viel mehr der Klang von Cello und Bajan zu einer Einheit verschmelzen.Besonders schön kann man das in den langsamen Sätzen hören, wenn im Zusammenklang der beiden 'nstrumente reine Intervalle länger stehen bleiben und das Cello zwischen Diskant-und Bassstimme des Bajans vollkommen eingebettet wird.
Die Melancholie, die Astor Piazzollas Tangos innewohnt, drückt das Lebensgefühl der portenos', der Einwohner von Buenos Aires, aus, heute in Zeiten des Staatsbankrotts genauso wie in vergangenen glanzvolleren Jahren. Mit dem „Tango Nuevo", zu dem nicht getanzt wird, schuf 3iazzolla eine neue Musikrichtung, in die Elemente aus Jazz, Klassik und Neuer Musik einflössen. Das russische Bajan macht es gegenüber dem Bandoneon überhaupt erst möglich.den schwierigen krollgriffigen Klavierpart des „Grand Tango"' zu übernehmen. Gewidmet hat Piazzolla das Stück Vlstislav Rostropovich, dem großen russischen Cellisten.
„Der Schwan" aus dem „Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saens, wude ursprünglich für Violoncello und Klavier geschrieben. Das Cello steht bei dieser elegischen Miniatur ganz im Vordergrund, das Bajan begleitet behutsam die innige Kantilene. Wenn der elegante Schwan vorbei geglitten ist, verklingt mit den letzten Takten des Bajans noch ein leichtes Wellenkräuseln. Olivier Messiaen schrieb sein „Quartett auf das Ende der Zeit" 1940/41 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager. Original für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier komponiert, wurde es inspiriert von Versen aus der Johannes-Apokalypse. Für Cello und Klavier ist der 5. Satz „Loblied auf die Ewigkeit Jesu" geschrieben, laut Messiaen „unendlich langsam und ekstatisch" zu spielen. Als „Musik, die einwiegt und singt", beschrieb er selbst die langen Vlelodiebögen des Cellos, die den langsamen unregelmäßig pulsierenden Begleitakkorden des Bajans gegenüberstehen. Susanne Meyer
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| (c) 2003-2006, Andriy Shamigov |