Language :
Artists The Bridge Ensamble
Mathias Mayr
Andrij Shamigov
Roman Setschko
Aleksandr Orlov
Michail Nazartschuk
Adam Mazurek
Alexander Shamigov
Ruslan Slinko
Aleksandr Vasic
Marina Vikhor (Violino)
Gannadiy Musiyenko (Fisarmonika)
Copyright © 2002
1. Bratzlaw 0
2. Freilach 0
3. Shalom Alechem 0
4. Sher 0
5. The Happy Nigun 0
6. The Quiet Bulgar 0
7. Chassidic Dance 0
8. Let_s Be Happy 0
9. Shalom Shevarim 0
10. Unzer Shtetl Brent 0
11. Chassidic Song 0
12. My Father_s Nigun 0
13. Itamar Freilach 0
14. A nigh In The Garden Of Eden 0
15. Dancing With The Rabbi 0
16. Ghetto 0
17. Hava 0
18. Procesion 0
19. The Klezmer_s Freilach 0
20. 7_40 0
21. Bai Mir Bistu Shen 0

Die jüdische Musik schöpfte aus zwei Quellen: aus der religiösen Kultur und aus der Folklore. Die Anfänge der jüdischen sakralen Musik reichen bis in biblische Zeiten zurück, und heute lässt sich kaum feststellen, was aus jenen Zeiten erhalten geblieben ist und was sich im Laufe der Jahrhunderte in Stil, Form, Melodik und Kolorit darüber angelagert hat. Die sakrale Musik unterlag verschiedenen Einflüssen, u. a. den jüdischen Liedern West - und Osteuropas sowie der Musik der Völker, unter denen die Juden lebten. Die oft zusammen mit einem kleinen Chor als Begleitung umherziehenden Kantoren trugen ata und neue Melodien von Gebeten und religiösen Liedern von Ort zu Ort. Diese Melodien waren nicht frei von regionalen Einflüssen und Einflüssen der Folklore, und das nicht nur jüdischen Folklore.(...) Im Grenzgebiet zum volkstümlichen Schaffen liegt die chassidische Musik. Gepflegt wurde sie an den "Höfen"derführenden chassidischen Persönlichkeiten, zu denen bekannte Rabbiner, die Zaddikim, d.h. Fromme, Gerechte, gehörten. Ihre eigentümlichen religiösen Festlichketten waren durch eine Adoration Gottes gekenzeichnet, die mit Gesang, Musik und Tanz ver-bunden war. Die eigenartige chassidische Ideologie wurdslvon einem ihrer Anhänger, Nachman Bratziawer (1772-1811) [ in Ukraine ], folgendermassen charakterisiert: "Kommt, ich zeige euch einen neuen Weg zu Gott. Nicht durch das Wort, sondern durch Gesang. Wir werden singen, und der Himmel wird uns verstehen..." Es entstanden also Lieder und Tänze voller Ekstase und fcaltation. Ihre Schöpfer waren meistens fromme uassidim, Musiker und Sänger aus dem Volke, oft auch die Zaildikim selbst.(...) Mitschöpfer der Volkmusikwaren Musikanten sog. Klesmorim, die seit dem 16. Jh. auf polemischem Boden wirkten. Sie waren Mitglieder von Itef-und Volkskapellen, spielten in Schenken und sowohl bei jüdischen als auch bei polonischen Hochzeiten. Sie waren Autodidakten, sie kannten keine Noten, doch ihr meisterhaftes Spiel erweckte Begeisterung. (...) Oftmals nahmen sich hervorragende Berufsmusiker das Spiel mancher Klesmorim zum Vorbild. Talent und Meisterchaft dieser Musikanten aus dem Volke waren eine Art Phenomen; daher wurden sie gern von Magnaten in ihre Hoforcheter aufgenommen, wo sie konzj-ertierten oder bei Festen und zum Tanz spielten. M.Fuks: Polnische Juden Geschichte und Kultur
Polymuz
(c) 2003-2006, Andriy Shamigov