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Artists Alexander Shamigov : Photo gallery  
Mathias Mayr
Andrij Shamigov
Roman Setschko
Aleksandr Orlov
Michail Nazartschuk
Adam Mazurek
Alexander Shamigov
Ruslan Slinko
Aleksandr Vasic
Marina Vikhor (Violino)
Gannadiy Musiyenko (Fisarmonika)
Die judische Musik schopfte aus zwei Quellen: aus der religiosen Kultur uns aus der Folklore. Die Anfange der judischen sakralen Musik reichen bis in biblische Zeiten zuruck, und heute lasst sich kaum feststellen, was sich im Laufe der Jahrhunderte in Stil, Form, Melodik und Kolorit daruber angelagert hat. Die sakrale Musik unterlag verschiedenen Einflussen, u.a. den judischen Liedern West und Osteuropas sowie der Musik der Volker, unter denen die Juden lebten. Die oft zusammen mit einem kleinen Chor als Begleitung umherziehenden Kantoren trugen alte und neue Melodien von Gebeten und religiosen Liedern von Ort zu Ort. Diese Melodien waren nicht frei von regionalen Einflussen und Einflussen der Folklore, und das nicht nur judischen Folklore.(...)
Im Grenzgebiet zum volkstumlichen Schaffen liegt die chassidische Musik. Gepflegt wurde sie an den "Hofen" der fuhrenden chassidischen Personlichkeiten, zu denen bekannte Rabbiner, die Zaddikim, d.h. Fromme, Gerechte, gehorten, Ihre eigentumlichen religiosen Festlichkeiten waren durch eine Adoration Gottes gekennzeichnet, die mit Gesang, Musik und Tanz verbunden war. Die eigenartige chassidische Ideologie wurde von einem ihrer Anhanger, Nachman Bratzlawer (1772-1811) [ in Ukraine], folgendermassen charakterisiert: "Kommt, ich zeige euch einen neuen Weg zu Gott. Nicht durch das Wort, sondern durch Gesang. Wir werden singen, und der Himmel wird uns verstehen..." Es entstanden also Lieder und Tanze voller Ekstase und Exaltation. Ihre Schopfer waren meistens fromme Chassidim, Musiker und Sanger aus dem Volke, oft auch die Zaddikim selbst.(...)
Mitschopfer der Volkmusik waren judische Musikanten, sog. Klesmorim, die seit dem 16.Jh. auf polnischem Boden wirkten. Sie waren Mitglieder von Hof- und Volkskapellen, spielten in Schenken und sowohl bei judischen als auch bei polonischen Hochzeiten. Sie waren Autodidakten, sie kannten keine Noten, doch ihr meisterhaftes Spiel erweckte Begeisterung.(...) Oftmals nahmen sich hervorragende Berufsmusiker das Spiel mancher Klesmorim zum Vorbild.
Talent und Meisterhaft dieser Musikanten aus dem Volke waren eine Art Phanomen; daher wurden sie gern von Magnaten in ihre Hoforchester aufgenommen, wo sie konzertierten oder bei Festen und zum Tanz spielten.
The Bridge Ensamble
The Bridge Ensamble
disORIENTation
disORIENTation
Polymuz
(c) 2003-2006, Andriy Shamigov